Versicherungs­lexikon

In unserem Versicherungslexikon finden Sie hilfreiche Erläuterungen zu den wichtigsten Versicherungsbegriffen.

Falls Sie den gesuchten Begriff nicht finden, kontaktieren Sie gerne unser Service Center für ausführliche Informationen unter der Telefonnummer

+49 89 62424-100 (Mo–Fr 08:30 bis 19:00 Uhr und Sa 09:00 bis 14:00 Uhr).

 

  • Sie oder eine Risikoperson erkranken unerwartet schwer. Deswegen ist Ihnen die planmäßige Durchführung der Reise nicht zumutbar.
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  • Eine Erkrankung ist unerwartet, wenn
  • • sie zum ersten Mal nach Antritt der Reise auftritt oder
  • • eine bestehende Erkrankung in den letzten sechs Monaten vor Antritt der Reise nicht behandelt wurde und sich nach Antritt der Reise verschlechtert.
  • Der Schub oder die Verschlechterung einer chronischen psychischen Erkrankung ist versichert, wenn die letzte Behandlung mindestens drei Jahre vor Antritt der Reise erfolgte.
  • Regelmäßige Untersuchungen zur Kontrolle oder Vorsorge sind keine Behandlung. Sie haben keinen Einfluss auf den Versicherungsschutz.
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  • Eine Erkrankung ist schwer, wenn die gesundheitliche Beeinträchtigung so stark ist, dass die Reise nicht wie geplant durchgeführt werden kann oder bei nicht mitreisenden Risikopersonen Ihre Anwesenheit erforderlich ist.
  • Dies muss vor dem Reiseabbruch ärztlich attestiert sein.
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  • Wir leisten außerdem, wenn eines der folgenden Ereignisse unerwartet eintritt. Das Ereignis betrifft Sie oder eine Risikoperson und macht Ihnen die planmäßige Durchführung der Reise unzumutbar.
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  • Tod
  • schwere Unfallverletzung
  • Schwangerschaft
  • Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken
  • Ausfall eines implantierten Herzschrittmachers
  • Termin zu Spende oder zum Empfang von Organen und Geweben (Lebendspende) gemäß Transplantationsgesetz
  • Schaden am Eigentum durch: Feuer, Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Erdbeben, Wasserrohrbruch oder vorsätzliche Straftat eines Dritten. Sie müssen zur Aufklärung vor Ort sein oder die Beschädigung ist erheblich. Als erheblich gilt die Beschädigung, wenn die Schadenhöhe € 2.500,– übersteigt.
  • betriebsbedingte Kündigung
  • Aufnahme eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mindestens 15 Wochenstunden)
  • Wechsel des Arbeitgebers

 

Versicherte Ereignisse, die dem Reiseantritt entgegenstehen können, weil die versicherte Person oder eine Risikoperson davon betroffen ist:

  • unerwartete schwere Erkrankung
  • schwere Unfallverletzung
  • Tod
  • Brechen von Prothesen, Lockern implantierter Gelenke
  • Ausfall eines implantierten Herzschrittmachers
  • Schwangerschaft
  • Impfunverträglichkeit
  • Termin zur Spende oder zum Empfang von Organen und Geweben (Lebendspende) gemäß Transplantations-Gesetz
  • Adoption eines minderjährigen Kindes
  • Schaden am Eigentum durch: Feuer, Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Erdbeben, Wasserrohrbruch oder vorsätzliche Straftat eines Dritten. Sie müssen zur Aufklärung vor Ort sein oder die Beschädigung ist erheblich. Als erheblich gilt die Beschädigung, wenn die Schadenhöhe € 2.500,– übersteigt.
  • Diebstahl von amtlichen Reisedokumenten, die für die Durchführung der geplanten Reise erforderlich sind. Sie können bis zur Abreise nicht wiederbeschafft werden.
  • gerichtliche Ladung, sofern das Gericht keine Verschiebung wegen der Reisebuchung akzeptiert
  • betriebsbedingte Kündigung
  • Wechsel des Arbeitgebers
  • Aufnahme eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses. Dieses ist sozialversicherungspflichtig mit mindestens 15 Stunden in der Woche.
  • Nichtversetzung eines Schülers sowie der endgültige Austritt aus dem Klassenverband vor Beginn der versicherten Reise.
  • Wiederholung einer nicht bestandenen Prüfung während der Schul-, Berufsschul- oder Hochschul-Ausbildung, sofern die Reise vor dem ursprünglichen Prüfungstermin gebucht war und der Termin der Wiederholungsprüfung unerwartet in die Zeit der versicherten Reise fällt oder innerhalb von 14 Tagen nach planmäßigem Reiseende stattfinden soll.

Der Eintritt eines der oben aufgeführten Ereignisse ist im Versicherungsfall durch Vorlage geeigneter Unterlagen (z.B. ärztliches Attest, Sterbeurkunde, Bescheinigung des Arbeitgebers, Kopie des Arbeitsvertrages etc.) nachzuweisen.

 

Folgende Unterlagen sind bei Reiserücktritt vorzulegen: Reisebestätigung, Versicherungsnachweis, Nachweis zum Eintritt des Versicherungsfalls, Stornokostenrechnung mit Zahlungsnachweis.