Versicherungs­lexikon

In unserem Versicherungslexikon finden Sie hilfreiche Erläuterungen zu den wichtigsten Versicherungsbegriffen.

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Wenn eine bereits angetretene Reise nicht planmäßig beendet werden kann, handelt es sich um einen Reiseabbruch. Versicherungsschutz besteht nur für Ereignisse, insbesondere Krankheiten, die nach Abschluss der Versicherung und nach Reiseantritt unerwartet eintreten. Der Personenkreis, der den Versicherungsfall auslösen kann, entspricht dem der Reiserücktrittsversicherung. Die Gründe für einen Reiseabbruch sind namentlich in der Versicherungsbedingungen genannt (> Jetzt Reiserücktrittsversicherung inklusive Reiseabbruchversicherung abschließen).

Die Gründe für einen Reiseabbruch sind:

  • Tod
  • schwere Unfallverletzung
  • unerwartete schwere Erkrankung; eine unerwartete schwere Erkrankung liegt vor, wenn aus dem stabilen Zustand der Reisefähigkeit heraus konkrete Krankheitssymptome auftreten, die der planmäßigen Beendigung oder der Fortsetzung der Reise entgegenstehen
  • Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken
  • unerwarteter Ausfall eines implantierten Herzschrittmachers
  • unerwarteter Termin zu Spende oder zum Empfang von Organen und Geweben (Lebendspende) im Rahmen des Transplantationsgesetzes
  • Schwangerschaft, sofern die planmäßige Beendigung der Reise oder die Fortsetzung der Reise infolge dessen nicht möglich oder nicht zumutbar ist
  • Schaden am Eigentum durch Feuer, Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Erdbeben, Wasserrohrbruch oder vorsätzliche Straftat eines Dritten, sofern der materielle Schaden erheblich ist oder sofern die Anwesenheit zur Aufklärung erforderlich ist; als erheblich gilt ein Schaden, wenn die Schadenhöhe € 2.500,- übersteigt
  • Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung des Arbeitsplatzes durch den Arbeitgeber
  • unerwartete Aufnahme eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mindestens 15 Wochenstunden) oder unerwarteter Wechsel des Arbeitgebers unter Begründung eines neuen Arbeitsverhältnisses

Der Eintritt eines der oben aufgeführten Ereignisse ist im Versicherungsfall durch Vorlage geeigneter Unterlagen (z.B. ärztliches Attest, Sterbeurkunde, Bescheinigung des Arbeitgebers, Kopie des Arbeitsvertrages etc.) nachzuweisen.

Folgende Unterlagen sind bei Reiseabbruch vorzulegen: Reisebestätigung, Versicherungsnachweis,  Nachweis zum Eintritt des Versicherungsfalls, Abrechnung des Reiseveranstalters über die nicht genutzten Leistungen, Belege über zusätzliche Rückreisekosten.
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Als Abschlussfrist bezeichnet man den Zeitraum, der maximal zwischen einer Reisebuchung und dem Abschluss der zugehörigen Versicherung liegen darf.
Beim Reiserücktritt-Schutz und Paketen mit Reiserücktritt-Schutz sollte der Abschluss mit der Reisebuchung erfolgen, ein späterer Abschluss ist bis 30 Tage vor Reiseantritt möglich. Bei Reisebuchungen ab 29 Tagen vor Reiseantritt muss die Versicherung sofort, spätestens innerhalb der nächsten 3 Werktage nach der Buchung abgeschlossen werden. 
Der Abschluss einer
Incoming Versicherung muss spätestens innerhalb der ersten zwei Werktage nach Einreise getätigt werden. Zum Nachweis der Einreise sind Kopien der Einreisedokumente, die Flugtickets oder Fahrscheine vorzulegen. Bitte beachten Sie, dass der Versicherungsschutz mit Begründung eines ständigen Wohnsitzes im → Geltungsbereich automatisch endet.
Bei allen anderen Reiseversicherungen ist der Abschluss bis zum Abreisetag möglich. Nach der Abreise ist kein Versicherungsabschluss mehr möglich.
Bei Baustein-Reisen ist für die Abschlussfrist der Buchungstag des letzten Bausteines maßgeblich. Wir empfehlen jedoch, schon bei der Buchung des ersten Bausteins eine Versicherung über den voraussichtlichen Reisepreis je Person abzuschließen, denn für Versicherungsfälle, die vor Abschluss der Versicherung eintreten, besteht kein Versicherungsschutz. Sollte sich der Reisepreis nach Bestätigung der letzten Bausteine verringern bzw. erhöhen, kann die Versicherung jederzeit auf die niedrigere bzw. höhere Prämie angepasst werden.
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Versicherte Ereignisse, die dem Reiseantritt entgegenstehen können, weil die versicherte Person oder eine Risikoperson davon betroffen ist:

  • Tod
  • schwere Unfallverletzung
  • unerwartete schwere Erkrankung; eine unerwartete schwere Erkrankung liegt vor, wenn aus dem stabilen Zustand der Reisefähigkeit heraus konkrete Krankheitssymptome auftreten, die der planmäßigen Beendigung oder der Fortsetzung der Reise entgegenstehen
  • Bruch von Prothesen und Lockerung von implantierten Gelenken
  • unerwartete Ausfall eines implantierten Herzschrittmachers
  • unerwarteter Termin zur Spende oder zum Empfang von Organen und Geweben (Lebendspende) im Rahmen des Transplantationsgesetzes
  • Schwangerschaft, sofern der Reiseantritt infolge dessen nicht möglich oder nicht zumutbar ist
  • Impfunverträglichkeit
  • unerwartete Adoption eines minderjährigen Kindes
  • Schaden am Eigentum durch Feuer, Explosion, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser, Erdbeben, Wasserrohrbruch oder vorsätzliche Straftat eines Dritten, sofern der materielle Schaden erheblich ist oder die Anwesenheit zur Aufklärung erforderlich ist; als erheblich gilt ein Schaden, wenn die Schadenhöhe € 2.500,- übersteigt
  • Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber
  • unerwartete Aufnahme eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mindestens 15 Wochenstunden) oder unerwarteter Wechsel des Arbeitgebers unter Begründung eines neuen Arbeitsverhältnisses
  • Nichtversetzung eines Schülers sowie der endgültige Austritt aus dem Klassenverband vor Beginn der versicherten Reise, z.B. wegen Schulwechsel oder Nichtversetzung eines Schülers, sofern die Reise vor Kenntnis hiervon gebucht wurde und die Durchführung der Reise nicht zumutbar oder unmöglich ist
  • Wiederholung einer nicht bestandenen Prüfung während der Schul-, Berufsschul- oder Hochschul-Ausbildung, sofern die Reise vor dem ursprünglichen Prüfungstermin gebucht war und der Termin der Wiederholungsprüfung unerwartet in die Zeit der versicherten Reise fällt oder innerhalb von 14 Tagen nach planmäßigem Reiseende stattfinden soll.
  • unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das zuständige Gericht keine Verschiebung der Ladung aufgrund der Reisebuchung akzeptiert
  • Diebstahl von Reisedokumenten, die für die Ausreise erforderlich sind, sofern diese in der bis zur Abreise verbleibenden Zeit nachweislich nicht wiederbeschafft werden können

Der Eintritt eines der oben aufgeführten Ereignisse ist im Versicherungsfall durch Vorlage geeigneter Unterlagen (z.B. ärztliches Attest, Sterbeurkunde, Bescheinigung des Arbeitgebers, Kopie des Arbeitsvertrages etc.) nachzuweisen.

Folgende Unterlagen sind bei Reiserücktritt vorzulegen: Reisebestätigung, Versicherungsnachweis, Nachweis zum Eintritt des Versicherungsfalls, Stornokostenrechnung mit Zahlungsnachweis.

Lesen Sie auch die ausführlichen Informationen zu Reiserücktrittsgründen.
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