Nützliche Tipps gegen Flugangst

Bereits am Abend vor der Abreise stellt sich dieses mulmige Gefühl ein, akut wird es auf dem Weg zum Flughafen, schwer auszuhalten im Flieger: Flugangst. Sie ist weiter verbreitet, als Sie vielleicht denken. Allein sind Sie also nicht. Zudem gibt es Wege und Möglichkeiten, Ihre Flugangst zumindest ein wenig zu lindern. Allianz Reiseversicherung hat für Sie hilfreiche Tipps zusammengefasst.

Die Vorbereitung: Das können Sie vor der Abreise gegen Flugangst unternehmen

Gut, dass es den Online-Check-in gibt. So suchen Sie sich noch zuhause den Sitzplatz im Flieger aus, auf dem Sie die Bewegungen des Flugzeugs am wenigsten spüren. Am besten wählen Sie einen über den Tragflächen. Alles besetzt? Kein Problem. Auch weiter vorne spüren Sie etwaige Turbulenzen weniger intensiv. Wählen Sie zudem einen Sitz am Gang. Dort fühlen Sie sich weniger eingeengt, was die Flugangst ebenfalls lindern kann.

Schon gewusst?

Nachdem Flugangst weit verbreitet ist, bieten immer mehr Airlines spezielle Trainings gegen Flugangst an. Informieren Sie sich rechtzeitig, ob Ihre Airline dazu gehört und nutzen Sie derartige Angebote.

Am Tag der Abreise: Wählen Sie für Ihren Flug angenehme, nicht zu enge Kleidung. Wer unter Flugangst leidet, möchte sich schließlich nicht auch noch von der hautengen Jeans einengen lassen. Ein gutes Gefühl kann Ihnen dabei auch Ihre Lieblingskleidungsstück geben. Wenn dieses dazu noch warm und kuschelig ist – bei Langstreckenflügen wird es im Flieger oft unangenehm kalt – kann nichts mehr schief gehen. Gut und angenehm gekleidet sollten Sie immer rechtzeitig zum Flughafen aufbrechen. So vermeiden Sie zusätzlichen Stress bei der Parkplatzsuche, der Sicherheitskontrolle oder auf dem Weg zum Gate, der Ihren Puls zusätzlich zur Flugangst nach oben treiben könnte.

Die Flugangst am Flughafen und im Flieger mindern

Statt sich die Wartezeit am Gate mit einem Schluck Wein oder einem kühlen Bier zu verkürzen, essen Sie eine Kleinigkeit – egal wie wenig Appetit Sie haben. Denn während Alkohol entgegen gängiger Annahmen die Flugangst noch verstärkt – daher bleiben Sie auch an Bord bei Wasser, Säften und Softdrinks –, hilft eine leichte Mahlzeit gegen das flaue Gefühl im Magen.

Auf dem Weg in den Flieger ist es ratsam die Flugbegleiter darüber zu informieren, dass Sie unter Flugangst leiden. So können sie auf Sie eingehen, Sie im Auge behalten und schnellstmöglich unterstützen, wenn die Angst akut wird. Natürliche und pflanzliche Mittel gegen Angst aus der Apotheke sind Baldrian oder Johannisbeerkraut. Ein paar Tropfen im Flieger, schon fühlen Sie sich etwas ruhiger. Dazu lenken Sie sich selbst von der Angst vor dem Fliegen ab. Stellen Sie sich eine Playlist mit Ihren Lieblingssongs zusammen, packen Sie schallisolierende Kopfhörer ein und blenden Sie so die Geräusche des Flugzeugs aus. Ebenfalls hilfreich sind das Unterhaltungsprogramm Ihrer Airline, ein interessanter Zeitschriftenartikel oder natürlich ein gutes Buch.

Tipp

Wenn Sie alleine reisen kann es hilfreich sein, wenn Sie Ihren Sitznachbar involvieren. Sagen Sie offen und ehrlich, dass Sie unter Flugangst leiden und dankbar wären, wenn Ihr Nachbar sich – zumindest vor und während des Abflugs – mit Ihnen unterhält. Das kann auch hilfreich sein, wenn es während des Fluges kurzzeitig zu Turbulenzen kommt – verwickeln Sie Ihren Nachbar ins Gespräch und vergessen Sie dabei das unangenehme Schwanken des Fliegers.

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