Welche Impfungen brauchen Sie im Ausland?

Welche Impfungen werden für Ihr Reiseland empfohlen und welche brauchen Sie unbedingt? Ob Gelbfieberimpfung für Südamerika oder Choleraimpfung für die Karibik – wir informieren Sie über die Impfbestimmungen der unterschiedlichen Reiseregionen. So können Sie sich bestmöglich gesundheitlich schützen und Infektionskrankheiten im Urlaub vermeiden.

Vor allem in Thailand und auf Bali, in Mexiko, der Dominikanischen Republik, auf Kuba oder in Südafrika finden sich Erreger, die der Körper nicht kennt und darum nicht abwehren kann. Eine Impfung immunisiert, schützt und hilft Ihnen so, Ihren Urlaub zu genießen.

Planen Sie eine Reise in tropische Gebiete wie in die Karibik oder nach Südostasien, suchen Sie am besten zusätzlich einen Tropen- oder Reisemediziner auf. Vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass zum Termin mitzunehmen. Der Arzt erklärt Ihnen genau, welche Impfungen für Ihr Reiseziel unbedingt erforderlich sind und welche Standardimpfungen Sie vor dem Urlaub noch auffrischen sollten.

Impfschutz braucht Zeit

Aber auch für die Einreise in Regionen ohne spezielle Impfanforderungen empfehlen wir Ihnen, die aktuellen Standardimpfungen zu vervollständigen. Einen Überblick darüber verschafft Ihnen zum Beispiel der Impfkalender des Robert Koch Instituts.

Damit alles rund läuft, sollten Sie in jedem Fall genügend Zeit vor Ihrem Urlaub einplanen. Denn einige Impfungen benötigen mehrere, über einige Tage oder Wochen verteilte Injektionen, um wirksam zu werden. Prüfen Sie zudem vorab, welche Impfkosten Ihnen Ihre Versicherung erstattet.

Impfungen für Europa

Generell gibt es bei einem Urlaub in Deutschland keine vorgeschriebenen Impfungen. Für Reisen ins europäische Ausland sollten Sie einige Standardimpfungen auffrischen: Zum Beispiel Tetanus, Diphtherie und Scharlach.

  • In einigen Ländern in Süd- und Osteuropa empfehlen sich besonders für die wärmeren Monate April bis Oktober zusätzliche Impfungen. Wir raten zu einer Impfung gegen Hepatitis A, das von Zecken übertragene FSME-Virus und Tollwut.
  • Falls Sie 4 Wochen oder länger in Süd- oder Osteuropa bleiben, kann außerdem eine Impfung gegen Hepatitis B sinnvoll sein.
  • Bei längeren Reisen mit Kindern nach Griechenland oder Portugal sollten Sie sie gegen Meningokokken impfen lassen. Selbst für Jugendliche ist die Impfung noch sinnvoll.
  • Falls Sie mit einem Haustier reisen, ist in allen EU-Ländern eine gültige Tollwutimpfung des Tieres nachzuweisen. Am Tag der Einreise muss Sie mindestens 21 Tage zurückliegen. Suchen Sie deshalb rechtszeitig vor Reiseantritt mit dem Heimtierausweis einen Tierarzt auf, um die notwendigen Impfungen aufzufrischen.

Impfungen für Australien und Neuseeland  

Fliegen Sie von Deutschland direkt nach Australien oder Neuseeland gelten keine Impfvorschriften. Eine Impfung gegen Hepatitis A und B ist aber ratsam.

  • Im Norden Australiens kann es zu einer Infizierung mit dem Denguefieber kommen. Dies ist eine Viruserkrankung, die von der Aedes-Mücke übertragen wird. Bislang gibt es keinen wirksamen Impfschutz gegen das Virus. Darum ist es umso wichtiger, dass Sie sich vor Insektenstichen schützen. Achtung: Die Aedes-Mücke ist tagaktiv. Sie müssen also auch tagsüber lange Kleidung tragen und Mückenabwehrmittel verwenden.
  • Wenn Sie auf die Inseln der Torres-Straße in Australien reisen, besteht das Risiko einer Infektion mit Japanischer Enzephalitis. Die Übertragung erfolgt durch nachtaktive Stechmücken, darum ist auch hier sorgfältiger Mückenschutz (lange Kleidung, Schlafen unter einem Moskitonetz) sehr wichtig.

 

Impfungen für die USA und Kanada

Bei einer Reise nach Kanada oder in die USA empfehlen wir Ihnen, Ihre Standardimpfungen aufzufrischen und zu vervollständigen. Verbindliche Impfvorschriften für die Einreise gibt es jedoch nicht.

Unsere Auslands­kranken­versicherungen erstatten weltweit Ihre Arzt- und Krankenhauskosten auf Reisen.

  • Bei Reisen nach Kanada raten wir dennoch, zusätzlich die Schutzimpfungen gegen Masern und Tollwut in Erwägung zu ziehen. Für Kinder und Jugendliche ist besonders eine Meningitis-Impfung sinnvoll.
  • Reisen Sie in die nördlichen Regionen Kanadas, ist außerdem eine Impfung gegen Hepatitis B angeraten.
  • Für Reisen in die USA ist eine Impfung gegen Hepatitis A und B nur dann ausdrücklich zu empfehlen, wenn eine besondere Gefährdungslage absehbar ist. Dazu zählen Hygienemängel sowie aktuelle Ausbrüche der Krankheit.

Wir haben hier noch weitere Informationen zu den Ländern für Sie zusammengefasst:

Obst und Gemüse im Urlaub

Auf Rohkost sollten Sie verzichten, wenn Sie sie nicht selbst mit abgekochtem oder desinfiziertem Wasser gewaschen haben. Obst vom Markt sollten Sie vor dem Essen schälen. Beachten Sie immer die Empfehlung von Tropenexperten: “Peel it, cook it, or leave it.”

 

Impfungen für Mittelamerika

Reisen Sie nach Mexiko, Guatemala, Belize, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica oder Panama, empfiehlt das Auswärtige Amt zusätzlich zu den Standardimpfungen (gemäß des Impfkalenders des Robert-Koch-Instituts) Reiseimpfungen gegen Hepatitis A und B, Tollwut sowie Typhus.

  • Im östlichen Teil Panamas tritt Gelbfieber auf. Planen Sie eine Reise in diese Region, sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt auch über eine entsprechende Vorsorge.
  • Malaria kommt in allen mittelamerikanischen Ländern vor. Kümmern Sie sich deshalb vor der Abreise um Ihren Malariaschutz. Gegen die Krankheit gibt es keinen Impfstoff, aber eine so genannte Chemoprophylaxe, die Sie als Tablette einnehmen können. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Malariaprophylaxe zum Teil.

Kostenlose Impfberatung für unsere Kunden

Als Kunde von Allianz Travel erhalten Sie bei Bedarf eine kostenlose telefonische Impf­beratung. Klären Sie mit unseren Experten alle Fragen rund um Ihr Reiseziel und die dafür erforderlichen Impfungen.

+49 89 62424-245.

Impfungen für Südamerika

Für alle südamerikanischen Länder empfiehlt das Auswärtige Amt zusätzliche Impfungen.

  • Eine Gelbfieberimpfung ist grundsätzlich ratsam. Detaillierte Hinweise zu den jeweiligen Anforderungen finden Sie auf der Website der Weltgesundheitsorganisation WHO.
  • Haben Sie in Südamerika eine Gelbfieberregion besucht, müssen Sie bei der Einreise in einige andere Länder zudem einen Nachweis Ihres Gelbfieber-Impfschutzes erbringen. Besprechen Sie Ihre geplante Route sowie Weiterreisepläne vor Reiseantritt daher mit einem Reise- oder Tropenmediziner.
  • Allgemein sind bei der Reise in südamerikanische Länder die Impfungen gegen Hepatitis A, Tollwut und Typhus erforderlich.
  • Bei Langzeitaufenthalten ist außerdem eine Impfung gegen Hepatitis B empfehlenswert.

Schutz vor Malaria

Der beste Schutz gegen Malaria ist natürlich, jeglichen Kontakt mit Stechmücken zu vermeiden. Tragen Sie daher in den Abendstunden immer lange Kleidung, schlafen Sie unter einem Moskitonetz und verwenden Sie Insektenspray.

Auch nach Ihrer Rückkehr sollten Sie wachsam bleiben. Bekommen Sie innerhalb der ersten Monate nach Ihrer Reise Fieber – ein charakteristisches Symptom der Malaria – sprechen Sie einen Arzt darauf an.

Impfungen für die Karibik

Wie für Südamerika empfehlen wir auch für die Karibik- und Mittelamerikastaaten eine Impfung gegen Gelbfieber.

  • Für Reisen nach Kuba oder in die Dominikanische Republik benötigen Sie keine Impfbescheinigungen, sofern Sie auf einen Zwischenstopp in einem anderen Karibikstaat verzichten.
  • Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B, Cholera, Tollwut und Typhus sind aber von Vorteil – und verpflichtend, wenn Sie beispielsweise auch Haiti besuchen.
  • In allen Staaten der Karibik und Mittelamerikas besteht ein erhöhtes Diphtherie- und Masern-Risiko. Bei Reisen mit kleinen Kindern sollten Sie den passenden Impfschutz auf jeden Fall mit einem Kinderarzt besprechen.

Impfungen für Südostasien

Reisen Sie direkt aus Deutschland nach Bali, Thailand oder in andere Teile Südostasiens gibt es keine verpflichtenden Impfvorschriften.

  • Spezielle Reiseimpfungen gegen Hepatitis A, Typhus, Tollwut und die Japanische Enzephalitis können – je nach Reiseziel – dennoch sinnvoll sein.
  • Bei Langzeitaufenthalten ist ergänzend die Impfung gegen Hepatitis B sinnvoll.
  • Schützen Sie sich vor Ort besonders gut gegen Insektenstiche, da die Mücken Infektionskrankheiten wie Malaria oder das Denguefieber übertragen können.

Wasserqualität im Ausland

Generell gilt: Das Leitungswasser entspricht in den meisten Urlaubsländern nicht deutschen Hygienestandards. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise beim Auswärtigen Amt über die Trinkwasserqualität Ihres Urlaubsziels und trinken Sie vornehmlich in

  • Mittelamerika,
  • der Karibik,
  • Südamerika,
  • Afrika und
  • Südostasien

nur Wasser aus Flaschen oder frisch gekochten Tee und Kaffee. Verwenden Sie auch sonst nur gefiltertes, abgekochtes oder desinfiziertes Wasser. Nehmen Sie im Restaurant oder Café keine Eiswürfel ins Getränk.

Tipp: Spezielle Trinkflaschen mit Filtersystem oder Trinkwassertabletten zum Desinfizieren können Sie sich bereits vor Ihrer Abreise in einigen Sportgeschäften oder im Internet besorgen.

Impfungen für Nordafrika

Sorgen Sie vor Ihrer Reise nach Nordafrika für eine sogenannte Grundimmunisierung, indem Sie die auch hierzulande verpflichtenden Impfungen gegen Polio, Masern, Tetanus und Diphtherie auffrischen.

  • Wenn Sie nach Tunesien, Marokko oder Ägypten reisen, sollten Sie zudem Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B sowie gegen Pertussis und Typhus in Erwägung ziehen. Die hygienischen Bedingungen in den Hotels mit 4 oder mehr Sternen entsprechen deutschen Standards. Wasser aus der Leitung sollten Sie aber nur zum Waschen und Zähneputzen nutzen, nicht zum Trinken.
  • Bei Reisen in andere nordafrikanische Staaten suchen Sie Ihren Hausarzt auf. Mitunter werden auch weitere Impfungen sowie eine Malariaprophylaxe empfohlen.
  • Wer einen Camping-Urlaub macht, sollte seine Tollwutimpfung auffrischen.

Impfungen für Südafrika und Namibia

Für Südafrika und die angrenzenden Länder gilt ein erhöhtes Malaria-Risiko. Rüsten Sie sich deshalb unbedingt mit der entsprechenden Prophylaxe.

  • Reisen Sie nach Südafrika oder Namibia, sollten Sie Ihren Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus und Polio prüfen lassen.
  • Auch Impfungen gegen Hepatitis A und Masern sind empfehlenswert.
  • Eine Impfung gegen Typhus und Cholera wird empfohlen, wenn Sie in Gegenden von Südafrika und Namibia reisen, in denen der Ausbruch der Krankheiten bekannt ist.
  • Folgende Risikogruppen sollten einen zusätzlichen Schutz in Betracht ziehen:
    • Kinder bis 12 Jahre eine Impfung gegen Pneumokokken,
    • Kinder bis 12 Jahre sowie ältere Menschen eine Impfung gegen Influenza,
    • Reisende, die in der Natur unterwegs sind oder mit Tieren in Kontakt kommen, eine Tollwut-Impfung.
  • Die hygienischen Bedingungen in beiden Reiseländern gelten als gut. Vor allem im Urlaub in Namibia dürfen Sie sich – je nach Hotelkategorie – auf Hygienebedingungen freuen, die mit deutschen Standards vergleichbar sind.

Impfunverträglichkeit bei Reiseimpfungen

Für manche Reiseländer werden spezifische Reiseimpfungen empfohlen oder sogar für die Einreise vorausgesetzt. Das gilt insbesondere bei Fernreisen in tropische Regionen. Diese Impfungen sollen Sie davor schützen, sich während der Reise mit schweren Krankheiten zu infizieren. Informieren Sie sich langfristig vor einer solchen Reise, welche Immunisierungen für das jeweilige Land empfohlen oder notwendig sind. Denn bei manchen Impfungen dauert es mehrere Wochen, bis der vollständige Impfschutz aufgebaut ist. Informationen bekommen Sie unter anderem bei:

Was genau ist eine Impfunverträglichkeit?

Es ist nicht selten, dass bei Impfungen Nebenwirkungen auftreten. Selbst bei den üblichen Schutzimpfungen, die in Deutschland von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen werden, sind leichte Nebenwirkungen häufig. Das ist normal, schließlich reagiert der Körper auf verabreichte Krankheitserreger. Unterschieden wird jedoch zwischen Impfreaktion und Impfkomplikation:

  • Als Impfreaktionen werden vorübergehende, leichte Beschwerden bezeichnet, wie zum Beispiel Rötungen, Schmerzen und Schwellungen an der Injektionsstelle, Kopf- oder Gliederschmerzen sowie leichtes Fieber und Abgeschlagenheit.
  • Impfkomplikationen sind über das übliche Maß hinausgehende Reaktionen. Dazu gehören unter anderem hohes Fieber, Fieberkrämpfe und andere schwere Erkrankungen, die mit der Impfung in Zusammenhang stehen.
  • Eine besondere Art der Impfunverträglichkeit ist eine allergische Reaktion. Sie kann sich zum Beispiel in Nesselsucht mit starkem Ausschlag äußern. In sehr selten Fällen kann es zu einem allergisch-anaphylaktischen Schock kommen. Die Allergie kann sich gegen den Wirkstoff selbst oder gegen andere Bestandteile des Impfstoffs richten.

Impfunverträglichkeit als Grund für einen Reiserücktritt

Auch bei Reiseimpfungen können Nebenwirkungen oder Komplikationen auftreten. Äußert sich die Impfunverträglichkeit sehr stark, kann es sein, dass Sie Ihre Reise nicht antreten können oder sie abbrechen müssen. In der Regel fallen für solche Stornierungen oder Umbuchungen Gebühren an. Hier greifen die Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherungen .

Bei welchen Impfunverträglichkeiten greift die Rücktrittsversicherung?

Nicht jede Impfung beziehungsweise Impfunverträglichkeit fällt unter den Versicherungsschutz der Reiserücktrittsversicherungen. Versichert ist in der Regel der Reiserücktritt oder der Reiseabbruch aufgrund von Komplikationen bei

  • vorgeschriebenen Impfungen für das Reiseland
  • reisemedizinisch empfohlenen Impfungen für das Reiseland

Im Endeffekt sind also alle wichtigen Impfungen abgedeckt.

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Rufen Sie uns an: 

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Impfungen als Kassenleistung – sinnvolle Vorsorge

Impfungen sind eine wichtige Maßnahme der Gesundheitsvorsorge. Aus diesem Grund gehören sie prinzipiell zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Auch die privaten Krankenkassen tragen in der Regel bei den für Deutschland empfohlenen Impfungen die Kosten.

Welche Schutzimpfungen zu den empfohlenen gehören, entscheidet die STIKO – die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut. Nach dem Infektionsschutzgesetz erarbeitet das Expertengremium regelmäßig Empfehlungen für die Durchführung von Schutzimpfungen.

Private Reiseimpfungen müssen die gesetzlichen Krankenkassen hingegen nicht zwingend übernehmen. Teilweise bekommen Sie die Kosten für Reiseimpfungen dennoch erstattet. Denn die in manchen Reiseländern sinnvollen oder gar vorgeschriebenen Impfungen sind eine wichtige vorbeugende Maßnahme gegen zum Teil schwere Krankheiten. 

Warum bezahlen Krankenkassen Impfungen?

Durch gezielte Impfungen lassen sich für den Einzelnen schwerwiegende Krankheiten vermeiden. Darüber hinaus wird die Ausbreitung solcher Krankheiten in der Bevölkerung eingeschränkt. Auf diese Weise senken die Krankenkassen mit Impfungen einerseits ihre Ausgaben für Arztbesuche, Medikamente und Klinikaufenthalte. Andererseits profitieren auch Sie selbst von den – für Sie kostenlosen – Impfungen, denn

  • Impfungen schützen vor viralen Infektionskrankheiten, für die es nur begrenzte oder keine Behandlungsmöglichkeit gibt und die teilweise schwer verlaufen können. Beispiele hierfür sind unter anderen: Masern, Hepatitis A und Hepatitis B, Tetanus oder Keuchhusten;
  • Impfungen der Mutter schützen auch schon das ungeborene Kind. Denn manche Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Röteln können während der Schwangerschaft zu Fehlbildungen bei dem Baby führen;
  • sind genügend Menschen geimpft, lassen sich Krankheiten zumindest in bestimmten Gebieten zurückdrängen oder weitgehend auslöschen. Beispiele für Deutschland sind die Pocken oder Kinderlähmung.

Übernehmen Krankenkassen auch Reiseimpfungen?

Immer wieder wird die Frage gestellt: Welche Impfung zahlt die Krankenkasse nicht? Grundsätzlich müssen gesetzliche Krankenkassen nur die von der STIKO für Deutschland empfohlenen Impfungen übernehmen. Alle darüber hinausgehenden Impfungen sind Zusatzleistungen.

Einige Krankenkassen haben inzwischen aber die Kostenübernahme für weitere Impfungen in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Dazu gehören teilweise auch auf bestimmte Reiseziele abgestimmte Reiseimpfungen. Wenn sich die Impfungen bei der Krankenkasse nicht über die Gesundheitskarte abrechnen lassen, ist manchmal eine Rückerstattung möglich. Gegen Vorlage der Arztrechnung können Sie dann bei der Krankenkasse für die Impfung die Erstattung der Kosten beantragen.

Welche Impfungen übernehmen Krankenkassen für welches Land?

Planen Sie eine Auslandsreise, empfehlen unsere Experten, sich rechtzeitig über die dort erforderlichen Schutzimpfungen zu informieren. Insbesondere in tropischen Ländern besteht ein erhöhtes Risiko, sich mit Krankheitserregern zu infizieren. In einigen Ländern sind Impfungen gegen bestimmte Krankheiten sogar Voraussetzung für die Einreise. Hier bekommen Sie allgemeine und konkrete Hinweise zu Reiseimpfungen:

  • Die Website des Robert-Koch-Instituts informiert Sie unter der Rubrik Infektionsschutz .  
  • Genauere Empfehlungen für die einzelnen Reiseländer sind auf der Webseite des Auswärtigen Amtes unter Reise und Sicherheit erhältlich.
  • Eine konkrete Impfberatung bekommen Sie bei den Tropeninstituten der Universitätskliniken.
  • Bei Ihrer Krankenkasse erfahren Sie, ob Sie die Impfungen bezahlen müssen oder ob diese übernommen werden.

Allianz Travel ist die Reiseversicherungs-Marke von Allianz Partners, einem der weltweit führenden Anbieter von Reiseversicherungen. Wir stehen unseren Kunden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung – mit einem umfassenden Netzwerk aus Spezialisten. Unsere Erfahrung mit Versicherungsschutz und Assistance-Dienstleistungen aus einer Hand gehört zu unseren Stärken. Deshalb vertrauen jährlich mehr als 250 Millionen Menschen auf die Erfahrung und Soforthilfe der Allianz Partners Gruppe. Versicherer ist die AWP P&C S.A., Niederlassung für Deutschland.