Tipps für die Reiseapotheke: Erste Hilfe für Ihren Urlaub

Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, haben Sie natürlich auch im Urlaub dabei. Zusätzlich sollten Sie sich mit einer passend zur Ihrem Reiseziel und Ihrer Urlaubsart ausgerüsteten Reiseapotheke gegen häufige Reisekrankheiten und typische Gefahren an Ihrer Destination wappnen. Denn Aktivurlauber in Thailand benötigen mehr Verbandsmaterial, Besucher tropischer Regionen möglicherweise Malariatabletten und Familien spezielle Medikamente für Kinder. Zumal es im Ausland nicht immer einfach ist, geeignete Medikamente zu bekommen: Sprachprobleme, geschlossene oder nicht vorhandene Apotheken in der Nähe und Lieferprobleme können es erschweren, sich und die Familie unterwegs schnell zu versorgen. Deshalb haben wir die wichtigsten Tipps für die Reiseapotheke zusammengestellt.

Allgemeine Tipps für die Reiseapotheke

Im Wesentlichen unterscheiden sich Reisemedikamente nur wenig von denen in Ihrer Hausapotheke. Als chronisch Kranker sollten Sie ausreichend Medikamente mitnehmen und den Inhalt Ihrer Reiseapotheke noch einmal mit Ihrem Arzt besprechen. Ansonsten können Sie sich an folgender Checkliste orientieren.

In die Notfallapotheke für die Reise gehören: 

  • Schmerzmittel, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Ibuprofen
  • Tabletten gegen Durchfall und eventuell Elektrolytpulver
  • Mittel gegen Reiseübelkeit
  • Präparate gegen Allergien, zum Beispiel Antihistaminika
  • Salbe als Pflege bei Entzündungen und Hautabschürfungen
  • Sonnenschutzmittel und kühlende Salbe für Sonnenbrand
  • Insektenspray
  • juckreizstillendes Gel für Insektenstiche
  • Verbandsmaterial (Schere, Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden, Einmalhandschuhe)
www.allianz-reiseversicherung.de - Reiseapotheke

Tipp

Wenn Sie als Familie verreisen, müssen Sie darauf achten, dass die Medikamente auch für Ihr Kind geeignet sind. Denn typische Erkältungsmittel und Nasentropfen für Erwachsene verträgt der Nachwuchs noch nicht. Steht Ihnen eine längere Anreise bevor, sollte Ihr Augenmerk zudem auf Medikamenten gegen Reisekrankheit liegen, da Kinder hiervon meist stärker betroffen sind. Lassen Sie sich am besten zusätzlich in einer Apotheke beraten. Dort erhalten Sie eine spezielle, steril verpackte Kinderapotheke für den Urlaub.

Tipps für die Reiseapotheke passend zum Reiseziel 

Wer eine Fernreise unternimmt, sollte unbedingt Informationen zu den Gegebenheiten vor Ort einholen – zum Beispiel beim Auswärtigen Amt, das medizinische Hinweise zu einzelnen Ländern gibt. So kann es bei einem Tropenurlaub beispielsweise notwendig werden, vorab Malariatabletten als Prophylaxe einzunehmen oder ein sogenanntes Stand-by-Medikament für den Erkrankungsfall dabei zu haben. Unabdingbar ist auf Fernreisen außerdem ein Fieberthermometer, das Ihnen den Ausbruch einer fiebrigen Infektionserkrankung anzeigt. 

Zum Schutz sollten Sie darüber hinaus ein Moskitonetz und Moskitosprays für Haut und Kleidung einpacken, da Malaria und einige andere Tropenkrankheiten hauptsächlich von Stechmücken übertragen wird. Für Reisen in sehr warme Gegenden wie Ägypten oder Südafrika müssen Sie die empfindlichen Medikamente in einer stabilen und isolierten Kiste aufbewahren. In Afrika und China ist es zudem besonders wichtig, eigene Medikamente in ausreichender Menge mitzuführen, da hier zahlreiche Fälschungen auf dem Markt sind, sodass die Qualität nicht immer gewährleistet ist. Zudem haben wir Ihnen einige wichtige Tipps zur Haltbarkeit von Medikamenten zusammengefasst.

Tipps für die Reiseapotheke passend zur Reiseart

Passen Sie Ihre Reiseapotheke am besten  immer an die geplanten Aktivitäten im Urlaub an. Dabei gilt: Je abgelegener das Reiseziel und je gefährlicher die Urlaubsaktivitäten sind, desto umfangreicher sollte die Reiseapotheke sein und desto wichtiger wird das informative Gespräch mit einem Reisemediziner. So sind zum Beispiel Notfall-Sets für die Eigenbehandlung von Schlangenbissen erhältlich. Für Dschungeltouren nehmen Sie zudem genügend Desinfektionsmittel für die Wundversorgung mit. Wer an einer Wüstensafari teilnimmt, sollte zusätzliche Medikamente einpacken: Zum Beispiel gegen Augenbeschwerden, da Staub, Wind und Licht Beschwerden wie eine Bindehautentzündung hervorrufen können, vor der eine Sonnenbrille nicht immer schützt.

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