So schützen Sie sich vor häufigen Tropenkrankheiten

Vermeiden Sie mit der richtigen Vorsorge häufige Tropenkrankheiten wie Fieber, Durchfall, Malaria oder Cholera. In tropischen Regionen in Afrika, der Karibik oder Lateinamerika zählen aufgrund schlechterer Wasserqualität und niedrigerer hygienischer Standards bakterielle Infektionen wie Typhus zu den häufigen Reisekrankheiten. Zudem verbreiten Stechmücken einige bekannte Infektionskrankheiten. Doch keine Sorge. Mit unseren hilfreichen Tipps – und natürlich der telefonischen reisemedizinischen Beratung durch unsere Experten der Gesundheits- und Reisemedizin oder einen Reisemediziner – sorgen Sie effektiv vor.

Magen-Darm-Infektionen durch Bakterien oder Viren

Einige der häufigen Tropenkrankheit lösen Infektionen durch Bakterien oder Viren aus. Auch den Reisedurchfall, der meist auf verunreinigtes Wasser oder Nahrungsmittel zurückzuführen ist. Aber keine Sorge: In der Regel klingt ein unkomplizierter Reisedurchfall nach zwei bis drei Tagen von allein wieder ab. Gleichen Sie den Flüssigkeitsverlust nur durch Wasser aus der Flasche sowie Tee aus. Um dem Körper die verlorenen Elektrolyte zurückzugeben, mischen Sie einem Liter stillem Wasser oder Früchte- oder Kräutertee einen Teelöffel Kochsalz sowie acht Teelöffel Traubenzucker bei und trinken pro Tag zwei Liter der Lösung. Natürlich können Sie Ihre Reiseapotheke auch um eine fertige Elektrolytlösung erweitern. Hält der Reisedurchfall länger an und kommen Fieber und Gliederschmerzen hinzu, sollten Sie am Urlaubsort einen Arzt aufsuchen.

Insektenstiche als Ursache für Tropenkrankheiten – Schutz gegen das Zika-Virus

Durch Insektenstiche ausgelöste Tropenkrankheiten kommen deutlich seltener vor als angenommen, dennoch sollten Sie im Zuge Ihrer Urlaubsvorbereitung die passende Vorsorge berücksichtigen. So kann der Stich einer Stechfliege wie der Tsetse-Fliege in Afrika zum Beispiel die sogenannte Schlafkrankheit übertragen. Auch Malaria oder das Zika-Virus, das durch die Aedes-Mücke verbreitet wird, werden durch Insektenstiche weitergegeben. Zika trat zunächst in Lateinamerika auf. Mittlerweile gibt es vereinzelte Fälle im Süden Floridas, in Thailand, Malaysia, auf den Philippinen und Malediven sowie im tropischen Afrika.

Die Symptome (Hautausschlag, Bindehautentzündung, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Fieber) ähneln jenen des Dengue-Fiebers, sind aber deutlich milder und treten zwischen drei und zwölf Tage nach dem infektiösen Mückenstich auf. Für den Infizierten selbst sind sie lediglich bei schweren Vorerkrankungen gefährlich. Allerdings sollten gerade Schwangere Reisen in Länder mit erhöhter Zika-Gefährdung vermeiden, da eine Infektion Hirnfehlbildungen beim ungeborenen Kind auslösen kann. Grundsätzlich achten Sie im Urlaub daher auf einen geeigneten Insektenschutz: Lange Kleidung, ein wirkungsvolles Repellent (Anti-Mückenspray) und ein Mückennetz gehören ins Gepäck. Für Reisen in Risikogebiete bekannter Tropenkrankheiten lassen Sie sich von einem Reisemediziner zudem bezüglich einer möglichen Prophylaxe oder Medikation beraten.

Mehr Informationen zu Reisen ohne Mücken finden Sie in unserem Ratgeberartikel.

Tropenkrankheiten in Lateinamerika und der Karibik – beugen Sie Dengue- und Gelbfieber vor

Wie Malaria, eine der bekanntesten Tropenkrankheiten, kommen auch Dengue- und Gelbfieber in einigen Regionen der Karibik und Lateinamerikas, beispielsweise in Brasilien oder Panama, vor. Da beide Reisekrankheiten von Mücken übertragen werden, benötigen Sie für Ihren Urlaub in der Karibik, Lateinamerika oder Südostasien ein wirksames Insektenspray wie Nobite, das es auch als spezielles Mittel zum Imprägnieren Ihrer Kleidung gibt. Auch lange Kleidung empfiehlt sich, dazu ein Moskitonetz über der Matratze. Beachten Sie bei Dengue-Fieber zudem, dass es durch tagaktive Mücken übertragen wird, Sie sich also nicht nur während der Dämmerung schützen müssen.

Infizieren Sie sich dennoch mit Dengue-Fieber, äußert sich die Reisekrankheit durch Muskel- und Gliederschmerzen sowie grippeähnliche Symptome. Bei schwerem Verlauf kann es zu inneren Blutungen kommen. Suchen Sie deshalb unbedingt einen Arzt auf. Wichtig ist dabei vor allem die Diagnose. Denn eine wirkliche Therapie existiert gegen Dengue-Fieber nicht. Flüssigkeit hilft jedoch, den Prozess der Heilung – insgesamt leiden Patienten bis zu 14 Tage lang an Symptomen – etwas zu beschleunigen. Gelbfieber äußert sich ebenfalls durch Fieber und grippeähnliche Symptome, kann ebenfalls zu inneren Blutungen und im Extremfall zum Tod führen. Anders als beim Dengue-Fieber gibt es jedoch einen Impfschutz. Sprechen Sie vor Reisen in Gelbfiebergebiete in der Karibik oder Lateinamerika deshalb unbedingt mit einem Tropenmediziner über die passende Prophylaxe.

Tropenkrankheiten in Afrika – so schützen Sie sich vor Cholera und Typhus

Hygiene steht ganz oben auf Ihrer Liste. Trinken Sie kein Leitungswasser, essen Sie nur durchgegarte Speisen, schälen Sie Obst immer bevor Sie es essen. Zu den häufigen Reisekrankheiten in Afrika zählen meist Infektionen, die auf einen Mangel an Hygiene zurückzuführen sind – darunter Cholera. Symptome sind Erbrechen, wässriger Durchfall und starker Flüssigkeitsverlust. Achten Sie bei einer Infektion mit der Tropenkrankheit daher vor allem auf intensive Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr. Einen Arzt sollten Sie vor allem bei Reisen in Afrika immer aufsuchen, damit er Ihnen ein wirksames Antibiotikum verschreibt. Um sich bereits im Vorfeld zu schützen, gibt es eine Impfung gegen Cholera. 

Ebenso verfahren Sie mit Typhus – einer häufigen Reisekrankheit in Ägypten, die sich durch Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Husten und Hautrötung äußert. Auch gegen Typhus können Sie sich vor Ihren Urlaub Impfen lassen. Übertragen wird Typhus durch Bakterien in Nahrungsmittel und Getränke. Bei rechtzeitiger Behandlung mit Antibiotika ist die Prognose gut. Um sich vor dem Gespräch mit dem Tropenmediziner selbst zu informieren, haben wir Ihnen die wichtigsten Impftipps für die beliebtesten Reisedestinationen weltweit zusammengefasst.

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