Die besten Tipps gegen Reiseübelkeit

Wie lässt sich eine längere Anreisezeit für alle Familienmitglieder so angenehm wie möglich gestalten? Informieren Sie sich hier, wie Sie einer Reiseübelkeit vorbeugen können und welche Medikamente im Bedarfsfall helfen.

Kinder sind von Reiseübelkeit besonders häufig betroffen. Bedenken Sie, dass für sie andere Behandlungsempfehlungen gelten: Verabreichen Sie nur zugelassene Medikamente, achten Sie auf die Dosierungsvorschriften oder greifen Sie auf natürlich wirksame Hausmittel zurück.

Reiseübelkeit – vorbeugen ist besser als heilen

Bereits vor Reiseantritt können Sie einiges tun, um sich gegen Reiseübelkeit zu wappnen. Wer ausgeruht in den Urlaub startet und während der Fahrt einige Tipps berücksichtigt, kann einer Reisekrankheit vorbeugen oder sie zumindest mindern.

  • Trinken Sie am Abend zuvor keinen Alkohol.
  • Sorgen Sie in der vorhergehenden Nacht für ausreichend Schlaf.
  • Essen Sie vor Reiseantritt leichte Kost.
  • Achten Sie während der Reise darauf, dass Ihr Magen nie völlig leer ist.
  • Nehmen Sie stets genügend Flüssigkeit zu sich.
  • Halten Sie für den Ernstfall eine Spucktüte, Feuchttücher und ein Medikament gegen Übelkeit bereit.

Das empfehlen wir Ihnen gegen Reiseübelkeit in Bus, Bahn, Auto & Flugzeug

Reiseübelkeit entsteht durch eine Störung des Gleichgewichtssinns. Bewegungsreize auf Fahrten zu Land, zu Wasser und in der Luft können neben Übelkeit auch Erbrechen, Schwindelattacken, Blässe oder Kopfschmerzen verursachen. Während Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren besonders häufig betroffen sind, bleiben Babys in der Regel verschont, da ihr Gleichgewichtsorgan noch nicht vollständig entwickelt ist. Die Anfälligkeit beginnt erst, wenn sich die Kleinen überwiegend selbstständig fortbewegen. Je nachdem, auf welchem Wege Sie unterwegs sind, sollten Sie unterschiedliche Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen.                       

Auto

Beim Autofahren ist es wichtig, dass Ihre Augen die weitere Umgebung erfassen können: Blicken Sie also am besten in Fahrtrichtung auf die Straße. Manchen hilft es auch, die Augen zu schließen, sich auszuruhen und möglichst zu schlafen. Lesen hingegen ist weniger empfehlenswert. Lassen Sie in regelmäßigen Abständen frische Luft in das Auto und legen Sie Pausen im Freien ein! 

Zug und Bus

Wer im Zug oder Bus unterwegs ist, sollte sich in Fahrtrichtung setzen. Im Zug empfehlen sich Plätze am Gang und im Bus möglichst weit vorne, damit der Gleichgewichtssinn geschont wird. Das Gute im Vergleich zum Auto ist, dass Sie sich auch während der Fahrt bewegen und somit von der Übelkeit ablenken können.

Flugzeug

Wenn Sie fliegen, suchen Sie sich am besten einen Platz nahe der Tragfläche, da die Flugbewegungen hier weniger ausgeprägt sind. Reduzieren Sie den aus der ungewohnten Situation resultierenden Stress mithilfe von Entspannungstechniken oder lenken Sie sich mit Musik oder einem Film ab.                       

Schiff

Für Schiffe gilt, dass die Bewegungen in der Mitte am schwächsten sind, sodass Sie sich möglichst hier aufhalten sollten. Gehen Sie an Deck oder suchen Sie sich einen Fensterplatz, denn gegen Seekrankheit hilft es, den Blick weit über den Horizont schweifen zu lassen.

Behandlung von Reiseübelkeit

Wenn sich die Symptome der Reisekrankheit trotz Vorbeugungsmaßnahmen melden, hilft meist nur noch der Griff in die Reiseapotheke:

  • Medikamente gegen Reiseübelkeit sind als Tabletten, Zäpfchen, Lutschtabletten und Kaugummi erhältlich. Als Wirkstoffe haben sich zum Beispiel Diphenhydramin und Dimenhydrinat bewährt, die beide einen Botenstoff im Gehirn blockieren, der Erbrechen auslösen kann. Sie wirken zudem beruhigend und ermüdend. Wenn Sie solche Medikamente eingenommen haben, sollten Sie allerdings nicht Auto fahren.
  • Achten Sie bei Medikamenten gegen Reiseübelkeit genau auf die Dosierung – vor allem bei Ihren Kindern. Von reinen Beruhigungs- oder gar Schlafmedikamenten raten Kinderärzte generell ab.
  • Alternativ können Sie auf homöopathische oder pflanzliche Mittel gegen Reiseübelkeit zurückgreifen, die nebenwirkungsarm sind. So sind beispielsweise Globuli gegen Reiseübelkeit erhältlich. Außerdem wird Ingwer eine lindernde Wirkung bei Brechreiz nachgesagt. Er wirkt am besten als Tee, lässt sich aber auch in Form von Kapseln oder lutschbaren Reisetabletten nehmen.

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