Diese Reisezahlungsmittel brauchen Sie im Urlaub

Die meisten Deutschen zahlen noch immer am liebsten mit Bargeld. Für knapp ein Drittel der Ausgaben setzen sie die Girocard – die frühere EC-Karte – ein. Erst darauf folgt die Kreditkarte, die beispielsweise zum Buchen eines Fluges benötigt wird. Weitere Zahlungsmittel spielen hierzulande praktisch keine Rolle. Anders gestaltet sich die Situation für Sie im Ausland. Dort ist die Kreditkarte meist unverzichtbar und Sie sollten zudem die Vorteile eines Reiseschecks kennen. Als Reisezahlungsmittel stehen Ihnen also folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Bargeld
  • Girocard
  • Kreditkarte
  • Reiseschecks

Reisezahlungsmittel in Europa

Im EU-Raum ist das Bezahlen mit Bargeld und das Abheben von Bargeld mittlerweile in der Regel unkompliziert. Mit Ausnahme von einigen Ländern wie Dänemark, Großbritannien, Kroatien und Tschechien bildet der Euro hier die einheitliche Währung. Mit Umrechnungskursen und Geldumtausch müssen Sie sich in Europa also nur selten beschäftigen.

Sicherer als Bargeld sind Karten, die Sie im Verlustfall sperren lassen und damit unbrauchbar machen können. Girocards oder Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, wobei häufig noch nicht einmal Transaktionsgebühren anfallen. Zu beachten ist wie zuhause, dass durch das Abheben an Automaten, die nicht zum heimischen Bankverbund gehören, zusätzliche Kosten entstehen können.

Reisezahlungsmittel weltweit

Wer außerhalb der Eurozone unterwegs ist, braucht in jedem Falle eine Kreditkarte. Oftmals benötigen Sie diese schon, um im Hotel einzuchecken oder einen Mietwagen auszuleihen. Den größten Aktionsradius genießen VISA- und Maestro-Cards, für die es weltweit rund 33 Millionen Akzeptanzstellen gibt. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Bank über Auslandsgebühren – fallen diese hoch aus, lohnt es sich eventuell, ein zweites Konto bei einer Bank anzulegen, die eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühr im Angebot hat.

Eine sicheres Zahlungsmittel für Länder mit hoher Kriminalitätsrate stellen Reiseschecks – auch Travellerschecks genannt – dar. Sie können zwar direkt als Reisezahlungsmittel eingesetzt werden, dienen aber vorwiegend der Bargeldbeschaffung. Am Bankschalter können Sie sie im Ausland in international gängige Währungen eintauschen. Bei Verlust oder Diebstahl gelingt der Ersatz schnell und unbürokratisch. Die Gebühren für Reiseschecks betragen in der Regel ein Prozent des ausgestellten Geldbetrages.

Egal, welches Zahlungsmittel Sie vor Ort auf Ihrer Reise nutzen möchten, lohnt es sich immer, im Vorfeld etwas Bargeld für den Urlaub eintauschen. So bekommen Sie eine Vorstellung von den Umrechnungskursen und können die Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel bar in Landeswährung bezahlen. Tauschen Sie Ihr Geld vor Ort nur in offiziellen Wechselstuben oder Banken um oder heben Sie dieses direkt in der Fremdwährung am Automaten ab.

Tipp für den Umgang mit Bargeld und Kreditkarte 

In der Frage, ob Sie unterwegs mit Bargeld oder Karte zahlen sollten, raten wir Ihnen generell zum “Plastikgeld”. Geldscheinbündel ziehen Diebe an, weshalb Sie nur Geld für kleinere Rechnungen in der Tasche haben sollten. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, empfiehlt sich ein Mix aus verschiedenen Reisezahlungsmitteln. Diese sollten Sie aus Sicherheitsgründen jedoch nicht alle auf einmal in Ihr Portemonnaie stecken. Lassen Sie Bargeld, das Sie nicht zwingend brauchen, im Hotelsafe und verteilen Sie den Rest auf mehrere Personen. Dasselbe gilt für Plastikgeld.

Tipp

Es ist immer besser, mehr als eine Kreditkarte für das Ausland parat zu haben, sodass Sie bei Nicht-Akzeptanz oder Verlust auf eine Alternative zurückgreifen können. Die meisten Unternehmen, die Girocards beziehungsweise Kreditkarten herausgeben, haben sich einem zentralen System zur Sperrung angeschlossen: Notieren Sie sich hierzu die Telefonnummer +49 116 116. Selbstverständlich können Sie sich auch direkt an Ihre Hausbank wenden.

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