Reisesicherheit in den USA: Tipps für den Amerika-Urlaub

Als drittgrößter Staat der Erde begeistert die USA ihre Besucher mit beeindruckenden Nationalparks, traumhaften Stränden und pulsierenden Metropolen. Die USA gelten gemeinhin als sicheres Reiseziel. Gefahr geht vor allem von Waldbränden in den heißen und trockenen Regionen der Westküste und von tropischen Stürmen in der Karibik-Region aus. In den großen Metropolen lauern dieselben Gefahren wie überall auf der Welt auch – sich damit vorab auseinander zu setzten, ist trotzdem empfehlenswert.

New York City wird angesichts der vielen Sehenswürdigkeiten, Museen, Galerien, Theater und Restaurants gerne als die „Hauptstadt der Welt“ bezeichnet. Während die Stadt bis in die 1980er-Jahre hinein als „gefährliches Pflaster“ galt und es für Urlauber zahlreiche „No-go-Areas“ gab, zählt sie inzwischen zu den weltweit sichersten. Das ist im Wesentlichen der Nulltoleranzstrategie der Behörden zuzuschreiben, die bereits kleinste Vergehen als Nährboden für größere Verbrechen ahndet. Die Reisesicherheit in den USA ist eher in anderen Städten wie Detroit, Memphis, Atlanta oder Chicago besondere Aufmerksamkeit zu zuschreiben. Generell lässt sich sagen, dass die reicheren Küstenregionen eine niedrigere Kriminalitätsrate aufweisen als die ärmeren Städte des mittleren Westens – doch auch hier geht wenig Gefahr für Urlauber aus. Wir zeigen Ihnen, welche Maßnahmen bezüglich der Reisesicherheit in den USA sinnvoll sind.

Hinweise zur Reisesicherheit in den USA

Wie überall auf der Welt ist in Großstädten Vorsicht vor Dieben und Trickbetrügern geboten. In den USA kommt erschwerend hinzu, dass Schusswaffen einfach zu beschaffen sind. Um Ihre individuelle Reisesicherheit in den USA zu wahren, sollten Sie somit folgende Hinweise berücksichtigen:

  • Nehmen Sie sich vor Taschendieben in Acht – vor allem an Bahnhöfen und Flughäfen. Wertsachen sollten stets sicher im Hotelsafe verstaut oder dicht am Körper getragen werden.
  • Wenn Sie von einem bewaffneten Räuber überfallen werden, sollten Sie sich nicht wehren, sondern dem Dieb bereitwillig die geforderten Geldscheine oder andere Wertsachen überlassen.
  • Fertigen Sie sicherheitshalber Kopien von allen wichtigen Dokumenten wie Reisepass und Flugtickets an.
  • Erfragen Sie die No-go-Areas der Reisestädte beim Touristenbüro und machen Sie einen Bogen um diese Gegenden – vor allem nachts. Liegt eine der Sehenswürdigkeiten dort, nehmen Sie ein Taxi oder besichtigen sie diese in der Gruppe.
  • Beobachten Sie aufmerksam Ihre Umgebung: Meiden Sie dunkle Gassen, einsame Wege und verwahrloste Gebiete. Wechseln Sie die Straßenseite, wenn Ihnen eine verdächtig erscheinende Person entgegenkommt.
  • Lassen Sie niemals Wertgegenstände im geparkten Auto zurück.
  • Schließen Sie bei Mietwagenfahrten durch Städte die Türen ab. Nehmen Sie keine Anhalter mit und bleiben Sie niemals am Straßenrand stehen, um die Karte zu lesen – suchen Sie dazu lieber einen beleuchteten öffentlichen Parkplatz auf. Dies gilt auch, wenn Ihr Wagen gerammt wird: Halten Sie erst am nächsten Parkplatz an und verständigen Sie dort die Polizei (die Notrufnummer lautet 911).
  • Wenn Sie im Wagen von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie sitzen, kurbeln die Scheibe herunter und legen beide Hände auf das Lenkrad. Alles andere kann als Bedrohung interpretiert werden.
  • Das Nacktbaden ist in fast allen Gegenden rechtswidrig – auch für Kleinkinder. Ebenso kann das Umziehen in der Öffentlichkeit als Erregung öffentlichen Ärgernisses geahndet werden.
  • Kinder unter acht Jahren sollten nie und Kinder unter zwölf Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt bleiben – dies sollten Sie auch als Urlauber beachten, wenn Sie Ihre Kinder im Auto oder Hotelzimmer alleine lassen möchten. Andernfalls droht eine Strafe wegen Verletzung der Aufsichtspflicht.

Aktuelle Warnungen zur Reisesicherheit in den USA

Einige Bundesstaaten der USA, darunter Florida, Louisiana und Texas, liegen im Hurrikan-Gebiet. Auch New York City bekam bereits die Auswirkungen tropischer Wirbelstürme zu spüren. In Kalifornien kommt es zudem immer wieder zu Waldbränden. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Länderinformationsseite des Auswärtigen Amtes – prüfen Sie diese somit vor jeder Reise rechtzeitig vor Reiseantritt.

  • Planen Sie einen Aufenthalt in Kalifornien, informieren Sie sich vor Ihrer Reise in die USA über mögliche Waldbrände. 2017 musste der Staat die schlimmsten Brände seiner Geschichte verkraften.
  • Hurrikans verursachen Überschwemmungen und Erdrutsche. Umgestürzte Bäume und beschädigte Strommasten bedeuten auch nach Abzug der Stürme Gefahr. Hinzu kommen Gesundheitsrisiken. Wenn Sie Ihre Reise in eine Urlaubsdestination geplant haben, die von einem tropischen Wirbelsturm getroffen werden könnte, sollten Sie die Durchführung Ihrer Reise unter Umständen überdenken. Die Experten unserer telefonischen Notrufzentrale können Sie beraten, ob die Reise sinnvoll ist. Die Reise-Assistance ist in vielen Reiseversicherungen enthalten und stehen allen Kunden kostenlos zur Verfügung.
  • Die US-Regierung warnt immer wieder vor möglichen Attentaten und ruft zur besonderen Vorsicht auf. Die Sicherheitsmaßnahmen für Flüge wurden deshalb verschärft: Planen Sie ausreichend Zeit für das Einchecken und Passkontrolle vor Abflug ein – mindestens drei Stunden –und informieren Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft über Gepäckbestimmungen.

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