Sicher in den Badeurlaub

Auf das Bad in der Sonne folgt der Sprung ins erfrischende Wasser, Wellen, Sand, Strand, Meer: Nichts entspannt so sehr, wie ein ruhiger Badeurlaub. Erst recht, wenn Sie einige Kleinigkeiten beachten. Bedenken Sie beispielsweise, dass kleine Kinder noch nicht so mit Wasser vertraut sind und das Meer für sie eine andere Herausforderung darstellt als das Hallenbad zuhause. Unterschätzen Sie zudem die Kraft der Sonne an typischen Reisezielen für den Badeurlaub nicht. Wir geben wichtige Tipps, wie Sie Ihre Auszeit am Wasser so sicher wie möglich gestalten.

Tipps für den Badeurlaub mit Kindern

Planen Sie einen Badeurlaub am Meer mit kleineren Kindern, wählen Sie einen Strand, der möglichst feinsandig ist, flach ins Meer abfällt und an dem weder eine starke Brandung, noch nicht kalkulierbare Strömungen herrschen.

Mit folgenden Tipps sorgen Sie für einen gelungenen Badeurlaub mit Kindern vor:

  • Auch am Sandstrand sollten Ihre Kinder immer Badeschuhe tragen, da sie Schnittverletzungen vorbeugen. An sonnigen Tagen schützen sie zudem vor Verbrennungen durch heißen Sand.
  • Achten Sie beim Kauf von aufblasbaren Schwimmhilfen unbedingt auf die Kennzeichnung EN 13138. Sie gibt an, dass die Schwimmhilfe nach der erforderlichen Sicherheitsnorm geprüft wurde.
  • Bedenken Sie, dass es sich bei aufblasbaren Luftmatratzen und -bällen nicht um eine Schutzausrüstung, sondern um ein Spielzeug handelt. Wählen Sie daher Schwimmflügel, -reifen, -westen oder -gürtel als zusätzliche Schwimmhilfen.
  • Lassen Sie Ihre Kinder am Meer, Pool oder See niemals – auch nicht mit Schwimmhilfe – unbeaufsichtigt. Auch Kinder, die bereits schwimmen können, sollten beim Treiben im Wasser immer beobachtet werden.
  • Kleine Kinder sollten am Strand generell einen Hut tragen und sich nicht in der prallen Sonne aufhalten. Der Vor- und Nachmittag, wenn die Sonnenstrahlung schwächer ist, eignet sich deswegen besser für einen Badeausflug mit dem Nachwuchs als die pralle Mittagssonne.
  • Nachdem beim Spielspaß im kühlen Nass das Trinken oft vergessen wird, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihrem Kind regelmäßig ans Trinken erinnern und ausreichend Flüssigkeit (am besten Wasser) am Strand oder Pool dabei haben.

10 Tipps für den sicheren Badeurlaub

Für noch mehr Sicherheit beachten Sie während Ihrer Ferien am Meer oder Badesee unsere 10 Tipps für den sicheren Badeurlaub:

  1. Setzen Sie Ihre Haut nicht schutzlos der Sonne aus. Tragen Sie eine wasserfeste Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf und wiederholen Sie dies in regelmäßigen Abständen. Halten Sie sich so oft wie möglichst im Schatten auf – speziell während der Mittagshitze. Beim Stand-up-Paddling, Surfen oder anderem Wassersport sollten Sie immer ein passendes, wassertaugliches Shirt tragen, um Ihren Oberkörper vor UV-Strahlen zu schützen.
  2. Ist es am Strand extrem heiß, das Wasser aber noch sehr kühl, belastet der hohe Temperaturunterschied die Muskeln. Es kann zu Krämpfen kommen. Ein Mittel dagegen: Magnesium-Tabletten.
  3. Springen Sie nicht überhitzt ins Wasser, sondern kühlen Sie sich langsam ab. Das verhindert einen Schock.
  4. Sollten Sie im Badeurlaub mit Quallen in Berührung kommen, tragen Sie Rasierschaum auf die schmerzende Stelle auf und lassen ihn einziehen. Danach schaben Sie den Schaum vorsichtig ab, beispielsweise mit einer EC-Karte ab. Das befreit die Haut von den Nesseln der Qualle und lindert den Schmerz.
  5. Springen Sie im Badeurlaub nicht einfach in unbekannte Gewässer: Sie wissen nie, wie tief das Wasser ist oder ob sichD unter der Wasseroberfläche gefährliche Felsen verbergen.
  6. Trinken Sie vor dem Baden niemals Alkohol.
  7. Schwimmen Sie nicht mit vollem Magen. Haben Sie beispielsweise gerade zu Mittag gegessen, halten Sie am besten ein kurzes Schläfchen, anstatt gleich wieder schwimmen zu gehen. Unmittelbar nach einer Mahlzeit werden Muskeln und Gehirn weniger versorgt, da die Energie im Verdauungstrakt gebraucht wird. Diese Trägheit kann im Wasser zu Ohnmacht führen. Ein komplett leerer Magen eignet sich ebenso wenig für den Sprung ins Wasser, da er Unterzuckerung und damit ebenfalls Schwäche und Schwindel nach sich ziehen kann.
  8. Schwimmen Sie nicht zu weit raus und halten Sie sich von Begrenzungsbojen, Bootsfahrrinnen und Buhnen fern.
  9. Zieht Sie die Strömung aufs Meer hinaus, schwimmen Sie zunächst parallel zum Strand, nicht in dessen Richtung. Der Grund: Strömungen beschränken sich meistens auf einen bestimmten Abschnitt. Kämpfen Sie nicht gegen sie an, sondern bewegen sich ein Stück die Küste entlang um ihr zu entkommen und danach zum Strand zurückschwimmen zu können. 
  10. Um Unterkühlungen und Erkältungen zu vermeiden, sollte nasse Badebekleidung nach dem Baden immer sofort gewechselt werden. Packen Sie also Wechselbekleidung (für sich selbst und für Ihre Kinder) ein.

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