Die wichtigsten Tipps gegen Sonnenbrand

Natürlich genießen Sie im Urlaub ausgiebig die Sonne. Ebenso klar ist, dass Sie sich den UV-Strahlen beim Baden, Wandern oder Sightseeing niemals ungeschützt aussetzen. Denn ist die unangenehme Rötung einmal entstanden, schmälert das die Urlaubsfreude. Zudem altert die Haut unter dem Einfluss starker Sonnenstrahlen schneller – Falten und Altersflecken entstehen. Nicht zuletzt steigt das Hautkrebsrisiko.

Doch keine Sorge: Sie können Sonnenbrand nicht nur vorbeugen, auch im Urlaub lässt er sich gut behandeln. Wir verraten Ihnen, was neben dem passenden Lichtschutzfaktor noch hilft, Sonnenbrand zu verhindern und welche pflegenden Mittel Sie gegen Sonnenbrand und andere sonnenbedingte Hautschäden anwenden. Zudem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie im Bedarfsfall schnelle Hilfe bei Sonnenbrand finden.

Sonnenbrand effektiv vorbeugen

Sonnenschutz sollte im Urlaub oberste Priorität genießen. Sowohl am Strand als auch im Gebirge. Daher wählen Sie vor Ihrem Ausflug die passende Kleidung, bedecken der Sonne besonders ausgesetzte und empfindliche Hautpartien, tragen Sonnenschutz auf und packen genügend Sonnencreme für die Wanderung oder den Tag am Strand ein. Zudem

  • meiden Sie die direkte Sonne zu Zeiten, an denen sie am intensivsten strahlt. Das hängt wiederum davon ab, wo Sie Ihren Urlaub verbringen: An der Ostsee, in Italien oder Kroatien ist die Sonnenstrahlung während der späten Vormittags- bis frühen Nachmittagsstunden am intensivsten. Weiter westlich, etwa in Spanien und Portugal, hat die Sonne hingegen am Nachmittag am meisten Kraft;
  • bedenken Sie, dass Reflexionen am Meer oder im Gebirge die UV-Strahlung verstärken – das gilt auch für den Schnee im Winterurlaub, der die Sonne noch einmal zusätzlich reflektiert;
  • unterschätzen Sie die ultraviolette Strahlung auch bei bewölktem Himmel nicht. Denn eine dünne Wolkenschicht hält die Strahlen kaum ab. Ist es abwechselnd bewölkt und klar, kann sie sie sogar verstärken;
  • nutzen Sie eine Creme gegen Sonnenbrand mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor und tragen sie großzügig in regelmäßigen Abständen auf. Wenn Sie baden oder Sport treiben, empfiehlt sich eine Lotion oder ein Spray, das schnell einzieht und wasser- sowie schweißresistent ist. Für Ihr Kind sollten Sie eine Creme für sensible Haut verwenden – am besten eine spezielle Kindersonnencreme;
  • vergessen Sie nicht, Ihre Lippen zu schützen – hierfür gibt es spezielle Pflegestifte;
  • schirmen dicht gewebte Kleidung, Hüte und Sonnenbrillen die Haut optimal gegen Sonnenstrahlen ab;
  • seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Kleidung wechseln und dadurch Hautstellen freilegen, die bisher nicht der Sonne ausgesetzt waren. Dies gilt beispielsweise für anders geschnittene Badebekleidung oder Sandalen. Cremen Sie gerade diese Stellen sorgfältig ein.
  • cremen Sie auch häufig vergessene Stellen wie die Hand- und Fußrücken oder die Ohren mit Sonnenschutz ein.

Was tun bei durch Sonnenbrand verursachten Hautschäden?

Trotz aller Achtsamkeit lässt sich ein Sonnenbrand manchmal einfach nicht vermeiden. Das Tennismatch hat ein wenig zu lang gedauert, Sie haben den Sonnenschutz nur etwas zu spät neu aufgetragen oder einfach eine kleine Stelle Haut vergessen.

Wir verraten Ihnen an dieser Stelle, was bei leichtem bis mittelschwerem Sonnenbrand hilft.

  • Um die ersten Symptome von Sonnenbrand zu lindern beziehungsweise um Schlimmerem vorzubeugen, sollten Sie sofort raus aus der Sonne und genügend Wasser trinken!
  • Wenn Ihr Sonnenbrand juckt, können Sie zunächst mit kühlenden Maßnahmen gegensteuern – so haben sich beispielsweise kühle Duschen bei Sonnenbrand bewährt. Auch feuchte Handtücher eignen sich als Soforthilfe. Ebenso können Sie mit Umschlägen mit kaltem Tee oder Quark gegen Sonnenbrand vorgehen – ein altbewährtes Hausmittel.
  • Nach der Erstversorgung kann eine Behandlung mit einem schmerz- und juckreizlindernden Gel erfolgen – beispielsweise mit Panthenol. Als sinnvoll wird auch der Saft der Aloe Vera gegen Sonnenbrand erachtet.
  • Als innerlich anzuwendende Medikamente bei Sonnenbrand empfehlen sich schmerz- und entzündungslindernde Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder Ibuprofen.
  • Am heftigsten äußern sich die Symptome eines Sonnenbrandes 24 bis 36 Stunden nach dem Sonnenbad. In ausgeprägten Fällen bilden sich dann Blasen. Nach etwa zweieinhalb Tagen beginnt sich die Haut zu schälen – was ein Zeichen der Heilung ist. Nach spätestens zwei Wochen sollte der Sonnenbrand vollständig abgeklungen sein.

Ein starker Sonnenbrand ist immer ein Fall für den Dermatologen – vor allem, wenn es Ihre Kinder betrifft. Haben Sie eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen , können Sie in einem solchen Fall im Ausland zum Arzt – ohne sich Gedanken um hohe Behandlungskosten machen zu müssen. Lesen Sie hier auch unsere Tipps gegen Sonnenstich .

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